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4F15

Der mysteriöse Bier-Baron
The Eighteenth Amendment
Die Stadtverwaltung gräbt ein uraltes Gesetz aus, wonach in Springfield seit gut 200 Jahren striktes Alkoholverbot herrscht. Zur Überwachung des Verbots wird der FBI-Beamte Rex Banner engagiert. Aber Banner hat nicht mit Homer gerechnet. Homer braut nämlich heimlich Bier, so dass Moes Kneipe weiterhin regen Zulauf hat. Dann aber stellt sich heraus, dass dieses Verbot seit knapp 199 Jahren ungültig ist
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Episodenabschrift
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[Bart und Lisa gehen die Treppen zur Grundschule hinauf. Lisa trägt ein grünes Kleid]
Bart: In diesem grünen Kleid siehst du richtig dämlich aus Lisa.
Lisa: Find’ ich komisch, ich komm’ mir gar nicht dämlich vor.
[Lisa betritt die Schule, Bart folgt ihr. Man sieht, dass alle anderen auch grün tragen]
Bart verwundert: Hey, Heute tragen ja alle grün.
[darauf hin wird alles stumm und alle gucken ihn an]
Bart: Oh nein.
[sie rennen auf Bart zu und beginnen ihn zu zwicken]
Nelson: Einen fröhlichen St. Petricks Tag du Pfeife.
Bart: Au, nicht hört auf!
Milhouse: Und da trägt man was grünes Bart, haha, dafür wirst du gepiesackt.
Lisa: Hey, ihr habt seine Beine vergessen.
[ein paar Kinder kommen angelaufen, die ihn nun auch an den Beinen zwicken]
Bart: Ah, oh, aua.

[vor Moe’s Bar]
Homer: [stöhnt ] Seit Stunden haben wir schon den St. Patricks Tag und ich bin immer noch nicht betrunken. [schaut auf die Uhr] Och, Heute wird es wohl nie neun Uhr.
[er geht einen Schritt nach vorne. Man sieht Moe wie er mit einem Krug auf die Bar zu kommt]
Homer: Oh, Moe ein Glück, dass du kommst. Wir würden nämlich gern bei dir was trinken.
Lenny: Wir haben schon die Hintertür eingetreten, doch dann standen wir vor ner’ Metalltür.
Moe: Ja ja, ist ja gut. Heute ist der stärkste Trinktag des Jahres. Wer wurde als Fahrer bestimmt?
[zwei Leute aus der Gruppe melden sich] Verschwindet! Ich hab’ keinen Platz für Drückeberger.
[die zwei hauen ab, der Rest geht in die Bar]

[auf einem Hochsitz in der Straße, wo die Parade statt findet]
Kent: Einen schönen guten Morgen an diesem grauen Nieselregennachmittag. Hier ist Kent O Brockman, live auf der Hauptstraße, wo Heute jeder ein bischen auf Irisch macht. Bis auf die äh Schwulen und die Italiener.

[man sieht nun einen Paradewagen mit einem irischen Polizistenkopf. Um den Wagen herum sind an jeder Ecke des viereckigen Wagens ein irischer Polizist, welche mit ihren Knüppeln schleudern]
Einer der Polizisten: So, des war’s Leut‘, der Umzug ist zu Ende.
Ein anderer Polizist: Hier gibt’s nix mehr zu sehe.
Noch ein anderer Polizist: Des war’s für diesmal.
[haut dabei einem der Zuschauer mit seinem wirbelnden Knüppel ins Gesicht]

[am Rand der Parade]
Marge: Die Parade weckt in mir so vielfältige Emotionen, Freude, Spannung , Neugier.
Bart: Mom, darf ich mir eins von den langen Plastikhörnern kaufen?
Marge: Ach Bart, davon haben wir schon so viele gekauft und auf der Heimfahrt wirfst du sie jedes mal aus dem Fenster.
Bart gelangweilt: Ach, ich find sie eben langweilig, [plötzlich Heiter] aber diesmal bestimmt nicht. [er rennt weg]
[Marge brummt]

[Bart zwängt sich mit einem Plastikhorn durch die Menge]
Bart: Düd Düd. Ich möchte bitte durch. Hey, Notre Dame, aus der Bahn ihr werdet überrollt. Törööö, würde der Besitzer dieses breiten Gesäßes das Selbe bitte aus meinem Gesicht nehmen!?
[neben ihm klettern auf den Hochsitz, auf dem Kent sitzt, ein paar Betrunkene rauf]
Einer der Betrunkenen: Ja k kledder wieder, das schafscht du.
Ein anderer Betrunkener neben Kent: Hey Mom, ich bin im Fernsehen.
Noch ein anderer: Hey wo bleibt die Wettermaus?
Und noch einer: Ich sach euch das ist vielleicht ne’ verrückte Party.
Und wieder einer: Hey seid ihr zufällig [ nicht verständlich]
[die Betrunkenen fangen an sich zu Prügeln]
Kent: Verschwindet gefälligst wieder. [Einer klaut seinen Stift] Hey den Schreibstift brauch’ ich.
[nimmt sich das Mikrofon und zwängt sich durch die Prügelei auf seinem Turm] Ladies und Gentleman was sie hier sehn ist eine totale Missachtung der Ideale des St. Patricksfestes. Die Trinkerei, die Gewalt, das zerstören von Eigentum. Steht das für uns im Vordergrund, wenn wir an Iren denken?

[wieder bei der Parade fährt der Wagen der Drunken Irish Novelists of Springfielf vorbei, welcher von den Zuschauern mit Bierflaschen beworfen wird. Die Leute auf dem Wagen springen runter und verprügeln die Trunkenbolte]
[im Hintergrund explodiert ein Geschäft und alle jubeln]

[im Getümmel der Schlägerei ist Bart. Nur sein Horn guckt aus der Menge]
Bart: Hey, lasst mich doch mal durch! Pass auf deine Ellenbogen auf Sines!
Lenny: Hey seht mal Leute, es gibt Freibier!
[von einem Wagen wird durch ein Schlauch Bier in die Menge gesprizt]
Krusty: Schnabel auf machen Freunde!
[ alle tun es]
[der Bierstrahl geht über die Menge genau in das Horn von Bart]
Bart: [schnappt nach Luft] Oh das ist aber… [taumelt Betrunken und rülpst]

[andere Stelle der Parade]
Apu durch ein Megafon: Hey, Aufgepasst, jetzt wollen wir uns alle nackt aus ziehen! Macht schon seid nicht so prüde, das wird wunderbar.
Kirk van Houten: Ja wieso nicht, jetzt geht die Party nämlich erst richtig looos. [reißt sein Hemd auf]
[vor ihm ist plötzlich eine alte Frau]
Alte Frau: Schluss mit der Feierei, dieser kleine Junge da ist betrunken.
[man sieht Bart über die Straße taumeln und Laute von sich geben]
Apu: Oh das find’ ich unmöglich.
Eine Frau: Hat man so was schon gesehen?
Rektor Skinner: Wirklich ungeheuerlich.
Milhouse und andere Klassenkameraden: Ja Bart! Hurra!

[in Moe’s Bar. Die Kneipe ist voll und Homer sitzt mit einem Fass auf dem Kopf vor dem Tresen]
Homer: Seht mal her, ich bin der Premierminister von Irland.
[alle lachen]
Moe: Hey Homer, ist das nicht dein Sohn da im Fernsehen?
[Homer dreht das Fass auf seinem Kopf so, dass er durch ein Loch in ihm gucken kann]
[man sieht im Fernsehen Bart, der auf die Kamera zu kommt]
Bart: Ey was glotzt ihr so?
[von hinten kommt Marge, die ihn wegzieht]
[das Bild verkleinert sich nach rechts oben in die Ecke. Man sieht nun Kent in seinem Studio sitzen]
Kent: Ey was glotzt ihr so? Die unschuldigen Worte eines betrunkenen Kindes. Ich kann dir den Grund dafür sagen junger Mann, weil die Stadt verrückt spielt.
[man sieht die Simpsons vor dem Fernseher sitzen. Im Fernseher immer noch Kent]
Kent: Eine Stadt, deren gesamtes Gewissen aus einer Welle von Bier und grüner Kotze weggespült wurde.

[Bart springt vom Sofa auf]
Bart: Ach ich geh auf n’ paar Bier rüber zu Moe.
[Homer springt ebenfalls auf]
Homer: Da komm ich mit.
[Marge hält die Beiden fest]
Marge: Nein, hier wird nicht mehr getrunken. Ich hab’s satt als schlimmste Mutter der Welt dazustehen.
Homer: Och, aber Schatz du bist doch nicht die schlimmste Mutter der Welt. Denk mal an die Kühlschranklady in Georgia.
[Marge brummt]
[im Hintergrund läuft immer noch der Fernseher]
Kent: Aber was wäre die Lösung? Sind wir so einfallslos, dass wir die antiquierten Ansichten der Prohibitionszeit wiederbeleben müssen? Kanal sechs sagt ja.
[Homer schaltet den Fernseher aus]
Homer: Prohibition. Pfff, das gab’s schon im Kino und es hat nicht geklappt. Ich schwör’ euch, das war das letzte Mal, dass wir was von Prohibition gehört haben.

[in der Stadthalle. Eine aufgerührte Menge von Frauen, steht mit Schildern vor Bürgermeister Quimby und demonstriert]
Die Frauen: Wir wolln’ die Prohibition. Wir wolln’ die Prohibition.
Quimby: Ihr wollt doch nicht ernsthaft den Alkohol verbieten? Der schmeckt hervorragend und Frauen wirken viel attraktiver. Außerdem macht es einen immun gegen jede Form von Kritik.
Helen Lovejoy: [weint] Kann nicht wenigstens einmal auch jemand an die Kinder denken?
Maude Flanders: Mit was für einem Beispiel gehen wir da voran?
Wiggum: Ladies bitte. All’ unsere Gründerväter, Astronauten und Fernseherserienhelden waren entweder schon mal betrunken oder haben Kokain genommen.
[aus dem Hintergrund spricht ein alter Mann, der, mit einer Schriftrolle in der Hand, vor einem Bücherregal steht]
Alter Mann: Hey hey hey halt wartet ich hab hier was. Es scheint schon mal vor 200 Jahren ein Prohibitionsgesetz in Springfield gegeben zu haben. Es wurde nur nie richtig durchgesetzt.
[Quimby, Wiggum und die anderen, welche gegen das Gesetz sind, sind empört]
Alter Mann: Es gab auch ein Gesetz, dass Enten lange Hosen tragen müssen.
Quimby: Augenblick lassen sie mal sehn’.
[nimmt die Schriftrolle]
Quimby: Da steht tatsächlich lange Hosen, so ein Quatsch.
Maude Flanders: [tippt auf die Schriftrolle] Lesen sie das da mal vor! Den nicht Entenparagraphen.
Quimby: Der Genuss alkoholischer Getränke ist hiermit verboten und wird bestraft mit [verwundert] katapultieren.

[man sieht nun, in einer neun Szene, die Schlagzeile der Zeitung]
Sprecher: Alkoholverbot in Spingfield. Penner drohen die Stadt zu verlassen.
[das Bild zoomt nach oben. Man sieht Homer Bewusstlos auf dem Boden liegen mit der Zeitung in der Hand]
[das gleiche in Moe’s Bar Barney und Moe liegen mit der Zeitung auf dem Boden]
[nun sieht man Dr. Hibbert lachend mit der aufgeschlagenen Zeitung in der Hand]
Dr. Hibbert: Hast du das gelesen Bernise? Es… Ach du meine Güte.
[vor ihm liegt, auf dem Boden, seine bewusstlose Frau, die vom Stuhl gekippt ist]
[wieder die Schlagzeile der Zeitung]
Sprecher: Stadt ab heute trocken. Penner verlängern Ultimatum.

[man sieht nun die Müllheide von Springfield, wo Bierfässer, der Marke Duff, in eine Grube gekippt werden und mit Erde bedeckt werden. Die Menge jubelt]
[Der Präsident der Firma Duff spricht vor der Müllkippe in die Kameras]
Präsident: Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen. Unsere Kunden kaufen Duff wegen seines kräftigen Geschmacks und äh nicht wegen seines Alkoholgehalts. Ich bin überzeugt, unser neues, alkoholfreies Duff Zero wird sich noch besser verkaufen als sein Vorgänger.
[jetzt steht der Präsident in einem Laden, vor einer Pyramide aus Bierkästen des Bieres Duff Zero. Es herrscht Blitzlichtgewitter, als er zum Schluck ansetzt]
Präsident: Ahh, klasse.
[30 Minuten später, vor der Duffbrauerei. Der Präsident steht unten vor dem Tor und Hängt ein Schild an das Tor mit der Aufschrift: Out of business]
Präsident: Außer Betrieb. Damit ist mein Ende besiegelt.

[man sieht nun ein Plakat in einer Straße Springfields, auf welchem steht: Springfield clean and sober for 0.75 days!]
Sprecher: Springfield sauber und trocken, seid 0.75 Tagen.
[Homer geht pfeifend unter dem Plakat die Straße entlang und kehrt in Moe’s Bar ein. Unter dem Schild Moe’s sieht man ein weiteres Schild mit der Aufschrift: Pet Shop.]
Sprecher: Tatort Springfield. Nach Wiedereinführung der Prohibition wurde der friedliche, schlummernde Trockenzeit von einem lauten Nachbarn erschüttert, der Kneipe.
[Homer setzt sich an den Tresen in der überfüllten Bar]
Homer: Ach bin ich froh, dass du wieder auf gemacht hast Moe.
Moe: Ja das waren ziemlich aufregende Stunden.

[wieder auf den Straßen von Springfield. Es fahren mehrere Lastwagen mit Fässern durch die Stadt]
Sprecher: Und wer lieferte den illegalen Schnaps? Gangster schmuggelten ganze Wagenladungen rüber aus Shelbieville und die Gesetzeshüter waren Hilflos.
[der vorderste Lastwagen hält neben einem Polizeiauto. Im Lastwagen sitzt Fat Tony, der ein paar Geldbündel in das Polizeiauto wirft]
Fat Tony: Ihr habt nichts gesehen klar?
[die Lastwagen fahren weiter]
Polizist Eddie: [lacht auf] Ich versteh’ nicht wieso die Leute immer schlecht über die Mafia reden.

[wieder in Moe’s. Alle Leute feiern ausgelassen bei lauter Jazzmusik und neben Mr. Burns, Smithers und anderen Leuten ist auch Polizeichef Wiggum da. Ruckartig geht die Tür auf und ein paar Frauen kommen wütend in die Taverne.]
Eine der Frauen schreit: So, es reicht!
[Alle werden still und die Musik verstummt]
Wiggum: Ui, das sieht gar nicht gut aus. Da muss ich mit meinem alten Wiggum-Charme vorgehen.
[er streicht sich durch die Haare und zieht an seinem Schlips. Lächelnd Stolziert der fette Kerl auf die Frauen zu]
Helen Lovejoy entsetzt: Ohh, pervers!
Wiggum: Oh man das klingt überhaupt nicht gut.

[in der Springfielder Stadthalle]
Helen Lovejoy: Wir verlangen einen Polizeichef, der das Prohibitionsgesetz durchsetzt.
Bürgermeister Quimby erregt: Sie verlangen!? Wer sind sie, dass sie was verlangen? Ich bin hier der Bürgermeister. Sie sind eine Bande von Taugenichtsen mit niedrigem Einkommen.
Sein Assistent flüstert: Halt! Wahl im November. Wahl im November.
Quimby: Ach was? Schon wieder? So ein dummes Land.

[vor einem großen Ratshaus oder ähnlichem]
Sprecher: Mit rumschmuggelnden Verbrechern in leitenden Positionen holte sich Springfield den Mann, der die Stadt säubern und die Gangster erschießen sollte: Rex Banner.
[ein Mann mit mehreren Telegrammen in der Hand tritt aus dem Rathaus]
[auf dem ersten Telegramm]
Banner in Gedanken vorlesend: Mr. Banner Springfield braucht sie! Bürgermeister Quimby.
[nickt zustimmend und steckt das Telegramm hinter die Anderen]
Banner in Gedanken vorlesend: Rexy, Daisy hat junge gekriegt. In liebe Mom.
[nickt wieder zustimmend]

[in der Polizeistation Springfield. Eddie, Lou, Wiggum und ein anderer Polizist Hängen vor einem kleinen Fernseher rum und gucken sich Krusty den Clown an. Plötzlich wird die Tür aufgetreten und Banner kommt rein. Er schmeißt den Fernseher auf den Boden und packt sich Wiggums Drehstuhl. Dreht diesen mit der Lehne zu sich hin und tritt gegen ihn, sodass Wiggum von ihm runter fliegt.]
Wiggum: Hey die Sendung wollt’ ich mir ansehen und ich hab brav da gesessen.
Banner: Rex Banner, ich leite jetzt diese Abteilung. Wiggum sie sind draußen. Unbegrenzt vom Dienst suspendiert.
Wiggum: Hä?
[Banner wendet sich den Polizisten zu]
Banner: Stecken sie das Hemd rein. Und sie putzen ihre Schuhe. Nehmen sie die Dienstmarke aus dem Mund immerhin sind sie Polizisten.
[hinter ihm steht Wiggum wieder auf. Banner dreht sich um]
Banner: Worauf warten sie, dass jemand sie mit Küsschen verabschiedet?
Wiggum eingeschüchtert: Wieso? Nein, nein das muss ich ja nicht.
[er verlässt traurig den Raum]

[Banner Steht neben einer Straße, welche nach Springfield führt. Die Straße ist durch eine Mauer versperrt, auf welcher Stacheldraht ist. Vor der Mauer sind Spikes]
Sprecher: Ohne eine Minute zu verlieren ging Rex Banner gegen die Schnapsschmuggler vor, wie ein Flitchen sich an einen Freier ran macht.
[in die Mauer rasen zwei Lastwagen. Darauf folgen mehrere Pkw’s, welche ebenfalls in die Mauer rasen und zerschellen. Banner guckt zufrieden.]
[in einem Lagerhaus sieht man wie die Polizisten mehrere Bierfässer zerschießen. Hinter den Polizisten steht, mit verschränkten Armen, Banner. Neben ihm steht Fat Tony mit einem Bündel Scheine in der Hand.]
Fat Tony: Woher wissen sie, dass sie kein Bestechungsgeld mögen, wenn sie nie welches genommen haben? Hier.
[legt Banner das Bündel in die Hand]
Banner beeindruckt: Hey, ein schönes Gefühl. [kommt zu sich] Nein, ich las mich nicht bestechen. [wirft Fat Tony mit dem Geld ab]
Fat Tony: Okay, sie haben gewonnen. Ab sofort, werden wir nur noch Heroin schmuggeln.
Banner genervt: Dann tun sie das bitte.

[in der Küche der Simpsons sitzt Homer, mit aufgeschlagener Zeitung, neben Marge, die gerade beim Geschirr spülen ist]
Homer: Zu erst hab’ ich gedacht die Prohibition wäre was Gutes. Die Leute Würden mehr trinken und hätten dadurch viel mehr Spaß. Aber ohne Bier ist die Prohibition völlig wirkungslos.
[durch das offene Küchenfenster schaut Wiggum mit zerzausten Klamotten herein]
Wiggum: Hey, Hallo. Kann ich euch vielleicht wegen irgend ner’ Kleinigkeit verhaften?
Homer stumpf: Nein.
Wiggum traurig: Ach mist, jetzt hab ich überhaupt nichts mehr zu tun. Mit Banner gehören Alkohol und Verbrechen, in dieser Stadt, der Vergangenheit an und ich ähh ebenfalls.
Homer empört: Sagen sie so was nicht! Alkohol ist ein Lebensgefühl und Alkohol ist mein Lebensgefühl und ich werde dabei bleiben.
Wiggum: Klingt ja ganz so, als hätten sie einen Plan.
Homer: Das wär gut möglich Chief. Da fällt mir schon noch was ein.

[Homer sitzt im Wohnzimmer auf dem Sofa und neben ihm macht Bart einen Handstand]
Homer: Nun komm schon mein Junge. Lass dir was einfallen.
Bart: Ich versuch’s ja Dad.
[vor den Beiden im Fernsehen]
Kent: Kent Brockman in der nun Geschlossenen Duff Apfelfabrik, wo ein geheimnisvolles Wesen, in schwarz, einsam seine Wache hält.
[im Hintergrund die Fabrik, vor der eine Gestalt, mit den Umrissen von Barney, ein Blume nieder legt]
Gestalt: Rülps!
Homer voll Begeisterung schreit: Ja! Jetzt hab ich’s! Wir gehen aus Marge! Wenn wir nicht wieder kommen Räche unseren Tod! [springt dabei von der Couch auf, rennt in Richtung Gartentür und packt Bart am Bein, welcher immer noch seinen Handstand macht und zieht ihn hinter sich her]
Marge aus einem anderen Zimmer: Wird gemacht.

[auf der Müllkippe sieht man das Auto der Simpsons, mit Anhänger. Daneben Bart und Homer, die vor sich ein Loch gebuddelt haben.]
Bart: Boa, ein wahrer Goldschatz. [vor ihm, in dem Loch, die Fässer mit Bier] Laden wir ihn auf, bevor die Ratten wieder kommen.
Homer: Ja! Aber vergiss nicht, zu Niemandem ein sterbens Wort. Weder zu deiner Mutter, noch zu Rex Banner oder sonst jemandem.
[danach sieht man die zwei das letzte Fass einladen]
[sie befinden sich nun auf einer Landstraße]
Homer verspottend: Ha! Rex Banner, was für ein Dummkopf!
Bart: Ja. Hier sieh nur, [zeigt auf den Rückspiegel] wie er versucht mit seiner Waffe zu zielen.
[in der Frontscheibe schlägt eine Kugel ein]
Bart und Homer: Ahhhh!
[hinter ihnen sieht man mehrere Polizeiautos. Aus dem vordersten lehnt sich Rex Banner aus dem Fenster, mit einem Gewehr]
Homer: Fest halten mein Junge!
[sie biegen von der Landstraße ab und Fahren über einen Friedhof. Dabei erwischt Homer einen Grabstein]
Bart: Einen Grabstein umfahren bringt Unglück.
Homer: Wirklich? Gut dann eben nicht.
[sie fahren vom Friedhof runter]

[zu Hause angekommen ist das Auto total verschrottet Marge steht vor dem Haus]
Marge: Was ist denn passiert Homer, was habt ihr mit dem Wagen angestellt?
[Homer und Bart steigen aus]
Homer: Nichts, wieso?
Marge: Soweit ich mich erinnere, hatte der vorher keine gebrochenen Achsen.
Homer wütend: Vorher, vorher, du lebst in der Vergangenheit Marge, damit muss endlich mal Schluss sein.

[am nächsten Tag. Marge steht mit einem Wäschekorb vor der Tür zum Keller. Auf der Tür steht in fünf Sprachen: Eingang verboten]
Marge verwundert: Sehr merkwürdig… Früher durfte ich doch immer da runter gehn’.
[die Tür geht auf und Bart und Homer kommen aus dem Keller. Jeder von ihnen trägt Bowlingkugeln]
Homer: Wir gehen zum Bowling, wenn wir nicht wieder kommen räche uns!
Marge: Warum habt ihr so viele Bowlingkugeln?
Homer: Ach ähm? Ich äh möchte dich lieber nicht belügen Marge. Bis dann.
[sie gehen zur Haustür raus. Nachdem man gehört, dass das Auto weggefahren ist, brummt Marge]

[in Barney’s Bowlarama wirft Homer absichtlich eine Bowlingkugel mit einem Stöpsel so, dass sie von der Bahn abkommt]
Bart: Ach mist! Wieder von der Bahn abgekommen. Homer du vergeigst einen Wurf nach dem Anderen.
Homer: Ja, ich geige clever wie ein Fuchs.
[beide lachen]

[der Weg der Kugel wird verfolgt. Sie rollt aus Barney’s Bowlarama und durch den Untergrund in Moe’s Bar. Dort macht Moe die Kugel auf und Gießt das Bier, welches in ihr ist, in das Glas vor Barney, der am Tresen sitzt]
Moe: So Barney das macht 45 Dollar.
Barney entsetzt: 45 Dollar?! Da will ich aber für dich hoffen, dass es das beste Bier der Welt ist.
[er trinkt] Da hast du noch mal Glück gehabt.
[er gibt Moe das Geld, worauf hin Moe es in die Bowlingkugel steckt. Diese befördert er zurück zu Homer, in Barney’s Bowlarama]

[Homer zieht das Geld aus der Bowlingkugel]
Homer: Na siehst du mein Junge das echte Geld steckt im Alkoholschmuggel und nicht in deinem kindischen Vandalismus.
Bart enttäuscht: Ach so viele vergeudete Abende.

[in einem Cafe in der Stadt sitzen Banner, Lou und Eddie]
Eddie: Was ist mit ihnen Chief?
Lou: Ja, warum probieren sie nicht ihr Bananenkaboom?
[vor Banner ein riesiger Eisbecher mit Glühstäbchen und Fähnchen]
Banner: Das ist Heute leider kein fröhlicher Geburtstag für Rex Banner. [schiebt den Eisbecher beiseite und holt eine Zeitung vor. Auf dem Titelblatt steht: Bier Baron überlistet Banner]
[Außerhalb des Cafes geht Barney singend herum. Er klopft an die Scheibe des Cafes und drückst sein Gesicht an sie]
Barney: Hallo ihr Fischlein.
[Banner schlägt die Scheibe ein und packt Barney am Pullover]
Banner: Hör zu du Trunkenbolt. Ich frag dich kurz und bündig. Wo hast du dich voll laufen lassen? Schenkt hier irgend jemand heimlich Bier aus?
Barney verlegen: Ja.

[im Haus der Simpsons stehen Bart und Homer mit einer Schubkarre, voll mit Bowlingkugeln, vor der Kellertür]
Homer: Augenblick mal, ich hab mich noch nicht vergewissert, ob die Luft rein ist. Ach, was soll schon sein, gehen wir.
[nimmt die Schubkarre und geht den Flur entlang. Dort stehen Marge und Lisa. Homer lässt vor Schreck die Schubkarre los. Sie kippt um und die Bowlingkugeln rollen auf den Boden, worauf aus einigen von ihnen Bier läuft]
Marge entsetzt: Bier!
Homer verlegen: Das kann ich dir erklären Marge, du musst mir nur in Ruhe zu hören… [schreiend] Aaach warum lässt du mich niemals ausreden?
Marge: Du bist derjenige, über den die Zeitungen schreiben. Der mysteriöse Bier Baron, der Springfield weiter mit Alkohol versorgt. Wie hast du das nur bewerkstelligt?
Homer: Das ähh kann ich dir erklären, hab ich doch gesagt. Ich füll’ die Kugeln mit Bier von der Müllkippe, danach geh ich zum Bowling und über ein Untergrundsystem gelangen sie zu Moe.
Marge: Homer, das ist aber verdammt clever.
Homer verwundert: Hä?
Lisa: Mom!
Marge: Stimmt doch! Ich kenn’ deinen Vater seit der High School und das ist das klügste was er je gemacht hat. Außerdem bricht er damit nur ein 200 Jahre altes Gesetz.
Homer: Das dazu noch albern ist, Marge. Sieh dir das viele Geld an, das ich verdiene.
[wedelt mit ein paar Scheinen]
Lisa verärgert: Mom, die Prohibition mag nicht beliebt sein, aber es ist ein Gesetz und Ge…
[wird unterbrochen]
Marge, Homer und Bart: Geh sofort auf dein Zimmer, Lisa!

[in Moe’s sieht man den zerzausten Exchief Wiggum an dem Tresen sitzen. Es klopft laut an der Tür. Moe öffnet einen Blickspalt, auf der anderen Seite steht Banner]
Banner: Mach die Tür auf, Lockenköpfchen, dies ist eine Razia.
Moe: Eine Razia? Lockenköpfchen? Ähm, na ja aber was ähm [er tastet nach einem Hebel der neben der Tür steht und betätigt ihn] ich hab keine Ahnung, was äh, was sie erwarten in einer harmlosen Tierhandlung ähm, zu finden ähm.
[während dessen wird der ,durch den Hebel betätigte, Mechanismus aktiviert und alle Tische und der Tresen usw. verschwinden im Boden. Darauf hin sieht man nur noch Tierkäfige]
[Moe macht ein Zeichen die Biergläser hinter dem Rücken zu verstecken und öffnet die Tür. Banner tritt ein]

Banner: Ähm, Tierhandlung nanu? Dann hab ich aber leider eine Frage: Was ist das hier ein wildes Getümmel, bei heißer Jazzmusik und das um ein Uhr früh?
[er wendet sich Moe zu und guckt somit in Richtung Wand]
Moe grübelnd: Tja ähm. Das hier ist nun mal die beliebteste Tierhandlung der Stadt.
[alle Leute, in der Bar, reißen ihr Bierglas hoch und jubeln. Danach verstecken sie es wieder hinter ihrem Rücken. Banner dreht sich wieder zum Raum inneren]
Banner: Na schön. Aber ihr solltet alle eines nicht vergessen: Babyschildkröten und Aligatoren sind ganz niedliche Haustiere, solange sie klein sind, aber auch die wachsen. Okay gehen wir Jungs.
[Banner geht raus und Moe betätigt den Hebel erneut, worauf die üblichen Bar Gegenstände wieder zum Vorschein kommen. An der Bar sitzt mit einem zerfledderten und ölverschmierten Hemd Barney]
Barney: Au! Dieses Zahnradgetriebe da unten kann richtig weh tun.

[Banner steht auf einer Ausblicksplattform und guckt auf Springfield runter]
Banner: Irgendwo da unten treibst du dein Unwesen Bier Baron, aber ich werde dich schon noch finden.
[Homers Stimme erklingt]
Homer: Oh nein, das wirst du nicht!
Banner: Oh doch, verlass dich darauf.
Homer: Glaub ich nicht!

[Vor dem Haus der Simpsons. Homer geht in Richtung Haustür]
Sprecher: Tatort Springfield. Der nicht zu fassende Bier Baron führte die Behörden weiterhin an der Nase herum. Prahlerisch stolzierte er mit einem auffallenden, neuen Hut umher, als ob er sagen wollte: sieh mich an Rex Banner, ich habe einen neuen Hut.

[im Keller der Simpsons]
Homer zu Bart: Hey, an die Arbeit, Moe hat seine Bestellung auf 20 Kugeln pro Abend erhöht.
Bart: Ähh Dad…
Homer: Halt! Nenn mich bitte Bier Baron!
Bart: Das Bier von der Müllkippe ist alle Bier Baron, wir können einpacken.
[man sieht die ganzen leeren Fässer und Bowlingkugeln]
Homer verängstigt: Das geht nicht, dass wir kein Bier mehr haben, immerhin bin ich der Bier Baron.
[eine Luke zum Keller öffnet sich. Moe schaut herein]
Moe: Homer, meine Gäste sitzen auf dem Trockenen und sie bleiben nicht wegen der netten Atmosphäre. Du musst sofort mehr Bier liefern.
Homer: Tut mir leid, ich hab keins mehr. [er geht zu einem Regal] Wie wär’s mit Terpentin oder Leim, köstlichem Leim?
Moe wütend: Besorg neues. Kauf es, brau es, mir egal, ich will nur Stoff haben und zwar bald.
[knallt die Luke zu]
Homer: Brauen, hey.

[in einem Einkaufscenter, in einem Badezimmergeschäft]
Homer: 42 Badewannen bitte.
Verkäufer: Es gibt ein Sonderangebot 50 für 3000 Dollar.
Homer verärgert: Ich hab gesagt 42.

[Abends im Keller der Simpsons. Der ganze Keller steht voll mit Badewannen, die mit verschiedenen Getränken gefüllt sind. Marge und Lisa kommen die Treppe herunter, während Homer und Bart in einer der Badewannen rumrühren]
Lisa: Jetzt machst du auch noch selbst Alkohol. Das ist noch illegaler, als das was du vorher gemacht hast.
Homer: [lacht] Augenblick, wir setzen uns nur gegen ein ungerechtes Gesetz zur Wehr. Wir sind Patrioten, wie äh, all die anderen Leute, die im Knast sitzen.

[Moe’s Bar. Moe und die Gäste warten ungeduldig. Eine Kugel kommt an und alle jubeln. Moe macht die Kugel auf und riecht dran]
Moe: Wer will eine Badewanne Pfefferminzgesöff?
[drei Leute in weißen Anzügen heben die Hand]

[Auf einem Bürgersteig in Springfield steht Banner mit Lou und Eddie. Ned geht vorbei und wird von Banner festgehalten]
Banner genervt: Sind sie der Bier Baron?
Ned: Wenn sie von Malzbier reden, bekenn ich mich Schuldelig duldelig, im Sinne der Anala klagala. [albernes Kichern]
Banner: Das ist nicht der Baron, aber er redet betrunken, sperrt ihn ein!
[Banner packt sich den nächsten Fußgänger, den Comicbuchverkäufer]
Banner: Sind sie der Bier Baron?
Comicbuchverkäufer: Äh, ja. Aber nur Nachts. Tagsüber bin ich ein wohlgesitteter Reporter, für eine größere Tageszeitung.
Banner wütend: Werden sie hier bloß nicht pampig, sie Fettsack.
Comicbuchverkäufer empört: Fettsack? [schaut an sich runter] Oh ja, Fettsack.
[an den Beiden gehen Bart und Homer vorbei. Homer zieht einen Wagen, mit Zutaten zum Schnaps machen, hinter sich her]
Homer: Hallo Banner! Wie geht’s?
Banner: Das geht sie doch wohl n’ Dreck an.

[Abends im Keller der Simpsons. Bart und Homer rühren in einer der Badewannen rum, als eine der Destillen explodiert. Beide schreien auf worauf hin Marge die Kellertreppe runter gelaufen kommt]
Marge verängstigt: Um Himmels Willen, was ist denn passiert?
Bart: Eine von den Destillen ist…
[Homer hält ihm den Mund zu]
Homer: Ach, ähm nichts Marge. Das muss an den Bohnen gelegen haben die es Heute Abend zu Essen gab.

[etwas später liegen Marge und Homer im Bett beide am lesen. Aus dem Keller hört man explosionsartige Geräusche]
Homer: Kabum babum! Ich kann mich nur immer wieder entschuldigen, Liebling.
Marge: Homer, lass es! Tu bitte nicht so, als ob diese Geräusche von dir stammen. Dein selbstgebrannter Schnaps explodiert schon wieder.
Homer: Wie bitte? [noch eine Explosion] Kalabambum!
Marge: Du hast damit Geld verdient und den Spaß gehabt, ein gesuchter Verbrecher zu sein. Warum hörst du nicht jetzt, auf dem Höhepunkt, damit auf?
Homer: [Explosion] Bum! [er steht auf und verlässt den Raum] Ich bin sofort wieder da.
[man hört wie sich in einer der Destillen mächtig was zusammen braut. Danach hört man die Explosion]

[man hört Homer schreien Marge geht zum Fenster und guckt raus. Dort rennt Homer, der in Flammen steht, über den Rasen]
Homer voll schmerzen: Oh au oh , ist das heiß! Oh au oh.
[er wirft sich hin und rollt hin und her. Nachdem das Feuer aus ist steht er auf]
Homer: Ich hab darüber nachgedacht, was du gesagt hast und ich hab mich entschlossen aufzuhören.

[Homer geht die Straße entlang und spricht mit sich selbst]
Homer: Ach was soll’s. Der Spaß ist vorbei, aber ich kann mich nicht beklagen, ich hab ne Menge Geld dabei verdient.
[aus einer Gasse kommt Wiggum]
Wiggum: Pfoten hoch!
Homer: Was ist denn mit ihnen los Wiggum, sie sehen ja furchtbar aus.
Wiggum: Es spielt keine Rolle, wie ich aussehe. Geben sie mir das Geld oder nicht!
Homer: Wieso? Ich denk ja nicht dran. Da ist ja nicht mal n’ Abzug an der Kanone.
Wiggum: Den Abzug musst’ ich verkaufen und auch noch ein paar andere Teile, um meine Familie zu ernähren. Los her mit der Kohle! Ich kann damit ziemlich hart zuschlagen!
Homer: Oh armer Wiggum.
Wiggum: Uh armer Wiggum.
Homer: Sie werden Rex Banner doch sicher Abgrundtief hassen?
Wiggum: Ähm, wen?
Homer: Der sie von ihrem Posten verdrängt hat.
Wiggum: Oh, ja und zwar mehr als alles auf der Welt.
Homer: Heeey, was halten sie davon, ihn mit seinen eigenen Methoden unmöglich zu machen?
Wiggum erwartungsvoll: Mhh.

[vor der Stadthalle steht Rex Banner, an einem Pult, vor einer großen Menschenmasse]
Banner: Ich darf ihnen mitteilen, dass der Zufluss illegalen Alkohols zu versiegen scheint. Die allgemeine Trunkenheit ist rückläufig und die geheimnisvollen Schnapswolken über Evergreen Terrace sind weg. Mitbürger Rex Banner hat den Kampf gegen Alkohol gewonnen.
[Menge jubelt]
Einer der Leute: Was ist mit dem Bier Baron?
Banner: Ich vermute, das war nur eine Erfindung der Medien. Allein der Gedanke, dass jemand vor meinen Augen so was machen könnte, ist lächerlich.
[käucht wie eine Katze die ein Haarbüschel aushustet ]
Banner: Sie alle wissen wie ein Lachen klingen sollte.
[Kent kommt ins Bild gehuscht]
Kent: Und jetzt schalten wir live zur Evergreen Terrace, wo der ehemalige Polizeichef Wiggum den angeblichen Bier Baron festgenommen heben soll.
[die Menge stöhnt erstaunt. Aus ihnen kann man Lenny raus hören]
Lenny: Oh? Die haben Homer erwischt?

[im Keller der Simpsons stehen Homer, Marge, Wiggum, Quimby und ein paar Reporter]
Wiggum: Und dann wurden die mit Schnaps gefüllten Bowlingkugeln, über ein raffiniert angelegtes, unterirdisches Leitsystem, in die nahe gelegene Kneipe transportiert.
Homer: Halt ich hab noch was vergessen Wiggum.
Wiggum: Und was bitte?
Homer: Ich hab die Kugeln mit nem’ Trichter gefüllt.
Marge: Da hast du dem armen Wiggum aber gewaltig unter die Arme gegriffen, Homer. Nur was wird jetzt mit dir?
Homer: Ach, mir wird man nur ein bischen auf die Finger klopfen.

[in der Stadtmitte am Katapult. Homer liegt gefesselt auf dem Katapult]
Der alte Mann mit der Schriftrolle: Und wer ein vergehen gegen dieses Gesetz begeht wird mit katapultieren bestraft.
[Homer versucht aus den Fesseln zu kommen]
Homer zu Wiggum: Ihnen helf’ ich nie mehr.
Wiggum: Tut mir leid. Ich dachte sie werden nur bestraft mit höchstens drei oder vier Jahren Knast.
Banner: Halt! Diese Maschine ist 200 Jahre alt, die muss erst überprüft werden!
[Homer wird vom Katapult genommen und eine Katze wird drauf gelegt. Banner betätigt den Hebel und die Katze wird weg geschleudert]
Banner: Okay. Alles in Ordnung.
[Marge greift ein]
Marge: Halt! Wartet das dürft ihr nicht! Was hat mein Mann denn gemacht? Er hat ein sinnloses Gesetz übertreten. Ich geb’ zu die Anzahl der Autounfälle und Schlägereien sind in letzter Zeit zurück gegangen. Aber die Prohibition hat uns unsere Freiheit gekostet, unsere Freiheit zu trinken.
[Menge jubelt]

Banner: Augenblick mal junge Frau. Wir haben über die Gesetze die wir befolgen nicht zu entscheiden. Wenn dem so wäre, würde ich jeden abknallen der mich wunderlich ansieht. Gesetze gibt es schließlich aus gutem Grund. Die kommen doch nicht von nichts. [dabei geht er auf der Bühne ein Stück vor und steht am Ende auf dem Katapult]
Wiggum flüstert zu Eddie: Ich glaub der will zurück zu Mama.
[Eddie betätigt den Hebel und Banner wird weggeschleudert]
Quimby: Das war sehr unerwartet. Katapult in Position. Bringen wir’s hinter uns.
Der alte Mann: Moment! Ich hab grad noch n’ paar Zeilen auf dem Pergament entdeckt. Hier steht, dass das Prohibitionsgesetz, das vor genau 200 Jahren erlassen wurde, vor 199 Jahren wieder außer Kraft gesetzt wurde.

Quimby: Lasst den Gefangenen sofort frei.
[Homer wird frei gelassen, geht zu Marge und umarmt sie]
Quimby: Im Namen der Stadtverwaltung, möchte ich mich bei ihnen entschuldigen und sie fragen, wann sie die Stadt endlich wieder ordentlich mit Alkohol beliefern?
Homer: So leid es mir tut, aber in diesem Gewerbe bin ich nicht mehr tätig.
[von der Seite kommt Fat Tony und legt einen Arm um Quimby]
Fat Tony: Vier Minuten.

[fünf Minuten später. Die Straße ist völlig überfüllt und jeder hat ein Bier in der Hand]
Sprecher: Und so endete der kurze Flirt mit der Prohibition, in einer fröhlichen Auferstehung des Damenlikörs. Herzlichen Glückwunsch Springfield! Wir können euch nur das aller Beste wünschen.
[Homer steht in der Menge auf einem Stapel Bierfässer]
Homer: Auf den Alkohol, den Ursprung und die Lösung sämtlicher Lebensprobleme.
[Menge jubelt]


Ende



a Viva El Barto production (August '08)
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